Computer
Immer auf dem Laufenden - Weiterbildung im Bereich der PC-Hard- und Software
Vor allem die Hardware des PCs ist stetigem Wandel unterlegen. Die Technologie wird immer besser, immer mehr verfeinert. Und was heute noch zum aktuellen Standard gehört, das kann schon morgen veraltet sein. Mit diesem Wandel ist es aber auch der Software möglich, sich stetig zu verbessern. Längst findet die „Kommunikation“ mit dem Computer nicht mehr rein über Tastatureingaben und ellenlange Befehlszeilen statt, wie zu Zeiten des Betriebssystems DOS, dem Urwerk von Microsoft-Chef Bill Gates. Wir verwenden ein immer komplexeres Betriebssystem, immer komplexere Anwendungen, die ihrerseits die neue Hardware voll ausnützen – und benötigen.
Bei der raschen Entwicklung kann es sehr schwer fallen, auf dem Laufenden zu bleiben. Gerade, wenn man nicht selbst in der Computerindustrie tätig ist, verliert man leicht den Anschluss. Daher ist es für denjenigen, der sich intensiv mit Computern beschäftigen muss – oder will, unerlässlich, sich stetig dem neuesten Wissensstand anzupassen.
Fachliteratur für das Selbststudium
Eine der einfacheren Möglichkeiten, sofern man ein Talent dafür besitzt, Wissen eigenständig zu erfassen, ist die Lektüre von Fachliteratur, zu der auch in regelmäßigen Intervallen erscheinende Fachzeitschriften gehören.
Der Vorteil von Fachbüchern ist, dass es diese für Lesergruppen unterschiedlicher Vorbildung gibt. Sowohl blutige Anfänger als auch gestandene Profis werden mit der – besonders im Bereich der PC-Hard- und Software stetig wachsenden – Fachliteratur bedient.
Der Nachteil von Fachbüchern ist offensichtlich: Das Wissen eines im Jahre 2007 erschienenen Buch kann – ohne eine neue Auflage zu erhalten – im Jahre 2010 durchaus überholt sein.
Fachzeitschriften dagegen sind grundsätzlich aktuell, auch wenn in einem Heft immer nur ein kleiner Teil der gesamten Hard- und Softwarewelt behandelt wird. Auch richten sich Fachzeitschriften in der Regel weniger an absolute Anfänger, auch wenn sich spezielle Artikel manchmal direkt an diejenigen Leser richten, die einiges an Wissen aufzufrischen haben. Sie präsentieren kleine, übersichtliche Glossare, die die wichtigsten Stichworte erläutern, oder berichten von Entwicklungen im Hard- und Softwarebereich.
Die beste Lösung im Bezug auf Fachliteratur ist wohl eine Mischung aus Beidem: Grundwissen durch Fachbücher zu erwerben und durch regelmäßige Lektüre von Fachzeitschriften aktuell zu halten. Eine weitere Lösung ist natürlich einfach auf Seiten wie www.pcmasters.de zu gehen und ich dort auf den laufenden zu halten.
Seminare für kompetent vermitteltes Wissen
Eine zweite Möglichkeit stellt der Besuch von Seminaren zur Fortbildung dar. Unlängst haben Firmen, Volkshochschulen und Universitäten die Nachfrage an kompetent vermitteltem Wissen zu PC-Hard- und Software erkannt und bieten solche Seminare an. Dabei eignen sich die Angebote der Universitäten sowohl für Studenten, als auch für Gasthörer, während die Seminare von Firmen meistens den eigenen Mitarbeitern vorbehalten bleiben.
Volkshochschulen dagegen bieten ihre Kurse der breiten Masse an und auch Anfänger können hier exakt auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Wissen erhalten.
Beratung durch Mitarbeiter des Elektrofachhandels
An dritter Stelle sei erwähnt, dass auch der Weg zum Elektrofachhandel weiterhelfen kann. Hier beraten Sie in der Regel kompetente Mitarbeiter, bei denen es sich natürlich immer lohnt, mehrere Meinungen zu bestimmten Dingen abzugleichen, da im Hintergrund immer der Verkaufsgedanke steht und somit ein wenig aktuelles Stück schon mal als höchst fortschrittlich gepriesen wird.
Fazit
Man steht auf der Suche nach Fortbildung im Bereich der PC-Hard- und Software bei Weitem nicht allein dar. Im Gegenteil: Die Nachfrage ist groß und dementsprechend wächst das Angebot stetig. Wie auch immer Sie sich also entscheiden: Eine Fortbildung in diesem Bereich ist immer und zu jeder Zeit möglich.
Computersucht
Literatur zum Thema ComputerspielsuchtComputersucht – ein Begriff, der erst in den letzten Jahren neu geschaffen wurde und der doch immer mehr Bedeutung erhält. Die Nutzung von Personal Computern ist seit den 1980er Jahren rapide gestiegen und schon im Jahre 2002 hatten 80% aller Jugendlichen unseres Landes die Möglichkeit, regelmäßig einen Internetzugang zu nutzen. Dass auch aus diesem Grunde die Computersucht immer mehr um sich greift, scheint verständlich.
Die drei folgenden Bücher helfen, sich bei der Definition dieses Wortes Klarheit zu verschaffen und geben Hilfestellung im Umgang mit betroffenen Personen.
Computerspielsüchtig? Rat und Hilfe für Eltern,
eine Broschüre von Sabine M. Grüsser und Ralf Thalemann
Die Autoren beschreiben das Leben in einer virtuellen Welt und zeigen wie es dazu kommt, dass Kinder der Computersucht erliegen und zu einem absolut inaktiven Leben finden. Häufig steht hier thematisch die Spielsucht im Vordergrund, bei der es nur noch um das Gewinnen geht. Kinder und Jugendliche finden heute in dieser virtuellen Welt das, was ihnen im realen Leben oft abhanden gekommen ist, oder was sie gar nicht erst kennenlernen dürfen: Erfolgserlebnisse. Da bietet der Computer den fehlenden Anreiz, weil man sein eigenes Ich selbst definieren kann und in der spielerischen Welt alle anderen zu Untertanen des eigenen Egos machen kann.
Hier heißt es, Kindern zu zeigen, dass sie auch ohne PC auf sich selbst stolz sein dürfen und dass man durchaus auch Aufregendes erleben kann. Dass man Ängste empfinden darf und diese beherrschen lernt. Zu dieser Lebensanleitung verhilft dieser Ratgeber Eltern, die ihr Kind endlich aus dem Kinderzimmer hervorlocken wollen.
Lost in Cyberspace? Chancen und Risiken von Online-Rollenspielen als Herausforderung für die Soziale Arbeit
eine Broschüre von Benjamin Grünbichler
Was macht die „Massively Multiplayer Online Roleplaying Games (kurz MMORPG) aus?
Welche Zielgruppe ist überhaupt gefährdet, in Rollenspielen am Computer Suchtverhalten zu entwickeln?
Welche Rolle spielen dabei Macht, Herrschaft und Kontrolle?
Wo verlieren die Spieler ihren Selbstbezug?
Welche Risiken birgt die Sucht nach diesen Spielen?
Welche Chancen kann der Spieler für sich nutzen?
Wo liegt die Möglichkeit der Lebenskompetenzförderung für den Suchthelfer?
Diesen Fragestellungen ist dieses Buch unter vielen anderen gewidmet, die sich speziell mit der Sucht der Online Rollenspiele beschäftigen und die Menschen an die Hand nehmen und aus dieser Sucht herausführen wollen.
Vorsicht Bildschirm!
Elektronische Medien, Gehirnentwicklung, Gesundheit und Gesellschaft
von Manfred Spitzer
In diesem Werk geht es nicht nur um die Veränderungen, die der regelmäßige Aufenthalt vor dem Computerbildschirm im Gehirn bewirkt, sondern auch um andere gesundheitliche Gefahren, die durch den Bewegungsmangel hervorgerufen werden, mit dem meist auch mangelnde sportliche Kondition und Übergewicht einhergehen.
Ebenso beschreibt der Autor, welchen Einfluss übermäßiges Computerspielen auf schulische Leistungen der Kinder haben kann.
Auch die zunehmende Brutalität von Kindern und Jugendlichen steht aus der Sicht des Autors durchaus mit der Gewaltbereitschaft der virtuellen Figuren in Zusammenhang.
Hier werden Erziehende angeleitet, den dauernden Umgang mit allen Medien zu regulieren, damit Kinder auch heute gesund aufwachsen können. Es wird geschildert, wie schon Kleinstkinder mit ständig wechselnden Bildern konfrontiert werden, die sie gar nicht einzuordnen vermögen. Und ein wichtiger Gesichtspunkt, der eben besonders auch Computersüchtige betrifft sind die sozialen Folgen die ständige Nutzung von Internet und Computerspielen auf die neue Generation haben.
